Klassenkampf statt Vaterland
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Göran Hugo Olsson, Schweden, 2014, English, 80 Minuten |
Concerning Violence
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Im Rahmen des 1. Mai zeigen wir den Film „Concerning Violence“, dieser zeigt die afrikanischen Unabhängigkeitskämpfe zwischen 1966 und 1984 auf Grundlage des Buches "Die verdammten der Erde" von Frantz Fanon.
Die Geschichte des Kolonialismus in Afrika ist bestimmt von Gewalt in ihrer ursprünglichsten Form. Archivmaterial, aufgenommen in den 60er- und 70er-Jahren, gefilmt von Journalisten und Dokumentarfilmern, zeigt den Kontinent im Kampf um die Entkolonialisierung. Die Künstlerin Lauryn Hill liest dazu Texte aus Frantz Fanons antikolonialem Werk. Angola, Mozambique, Guinea-Bissau, Tansania und Liberia sind Schauplätze der Befreiungsbewegungen. Die Ausbeutung von entkolonialisierten Ländern schreitet weiters voran und imperiale Mächte und ihre Verbündete profitieren unbehelligt von neokolonialen Strukturen. Die Befreiung von diesen Strukturen, der Kampf gegen das ausbeuterische Wirtschaftssystem und das Recht auf Unabhängigkeit ist ein globaler Klassenkampf. Während die Schere zwischen arm und reich immer weiter auf geht, konzentrieren sich die Reichtümer der Welt immer auf wenige Milliardäre. |
